Die Grammatik ist einfach: die Präposition rutscht ans Ende. Where are you from?, nicht from where are you — das Zweite ist möglich, klingt aber gestelzt. Das Deutsche stellt sie dagegen nach vorn: „woher kommst du?“.
Schwieriger ist die Angemessenheit. In englischsprachigen Ländern hat die Frage einen doppelten Boden: an einen Menschen ohne europäisches Aussehen gerichtet, liest sie sich oft als „du gehörst hier nicht her“. Daher der bekannte Witz mit no, but where are you REALLY from. Sicherer sind where did you grow up? oder where's home for you?