In dem Wort steckt ein echtes Verb, whelm — „überfluten“, alt und einst selbstständig. Heute lebt es nur noch mit Vorsilben, und daraus wurde ein Scherz: wenn es overwhelmed und underwhelmed gibt, müsste es auch bloß whelmed geben. Underwhelmed ist dabei durchaus lebendig und heißt „nicht beeindruckt“.
Overwhelmed selbst steht fast immer im Passiv und deckt drei Zustände ab: mit Arbeit zugeschüttet, von Gefühlen übermannt, von einer Übermacht geschlagen. Gemeinsam ist ihnen, dass es von etwas zu viel war.